Onlinepetition gegen die geplante Neugestaltung des Schlossgartens


Schlossbetonwüste oder Schlossgarten ?

 Geplante Neugeastaltung des Schlossgartens (Quelle Hasepost)

Statt der gewohnten zahlreichen Blumenbeete soll demnächst eine große gepflasterte Fläche nebst Springbrunnen vor dem Schlossgebäude dominieren. Sollen wirklich Pflastersteine statt Grün die städtischen Parkanlagen zieren ? Viele Bürger Osnabrücks haben sich bereits gegen diese Form der Platzgestaltung ausgesprochen: So lehnen 83% der HASEPOST-Leser und 77% der NOZ-Leser eine derartige Neugestaltung der beliebten Parkanlagen ab.

 

Zu Recht wie wir finden.

 

80.000 Euro für eine maximalistische Betonwüste ?

 

Wir haben sehr fähige Mitarbeiter in den Osnabrücker Servicebetrieben und Fachhochschulen, die eigene Ideen hätten einbringen können – warum kein Mut zur Eigenregie, Sparsamkeit der Haushaltsmittel und bürgerlichen Engagement ? Zur Erinnerung: Osnabrück hat 450.000.000 Euro Schulden! Warum also 80.000 Euro Preisgelder für eine maximalistische Betonwüste, die jeder begabte Erstsemester FH Gartenbaustudent besser hätte gestalten können ?

 

BOB meint: Hier wurde seitens der Politik Phantasie- und Gedankenlos gehandelt ! Defekte und funktionslose Brunnen gibt es in Osnabrück genug – solange sich in Osnabrück Kinder vor dem Zustand von Schultoiletten ekeln, sollten keine öffentlichen Gelder (hier 80000 Euro: Darin enthalten sind auch die Preisgelder für die drei platzierten Entwürfe in Höhe von 17500 Euro für den ersten, 10 000 Euro für den zweiten und 7500 Euro für den dritten Platz sowie 5000 Euro, für den vierten Entwurf) für verzichtbare und fragwürdige Projekte ausgegeben werden. Wir erinnern hier an die Straßenmalereien auf der Lotterstrasse (ca. 20.000€), „Osnabrück hat Autofrei – Sperrung der Martinistrasse für einen Tag“ (Ca. 10.000 Euro) und “Osnabrück sattelt auf” (100.000€).

 

Wir bitten um rege Beteiligung an unserer Onlinepetition !

Zur Onlinepetition !

 

 

Der Bund Osnabrücker Bürger, August 2017