Steuergelder und Radfahrer im toten Winkel – “klare Kante gegen Autofahrer” – Danke Regenbogenfraktion !


BOB beklagt Steuergeldverschwendung und sucht echte Gefahrenpunkte für Radler und Fußgänger in Osnabrück !

Nicht nur die Steuerzahler unserer Stadt, sondern auch die Radfahrer und Fußgänger Osnabrücks fühlen sich wie bei “wie bitte”: Auch der Bund Osnabrücker Bürger e.V. (BOB) fragt sich, weshalb 150 m Radweg von der Regenbogen-Koalition für 275.000,- € zu einer sog. „Protected Bike Lane“ (beschützte Radspur) umgebaut worden sind ? An einer Stelle am Wall, wo es gar keine direkte Verbindung zur Fahrbahn gab. Und der Radweg als sicher galt. Dabei gibt es so viele neuralgische Punkte in OS, an denen Radwege im Nichts enden oder Fußgänger gefährliche Situationen erleben. Wäre dort das Geld nicht besser angelegt ? Für 275.000 € (1800 € pro Meter) hätten 20-30 dieser Stellen sicherer gestaltet werden können (oder das Prestigeobjekt “protected bike lane” mit Blattgold auslegen können).

Unsere Fragen nach der Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme wurden im Rat von der sog. “Regenbogenfraktion” nicht beachtet, zumindest wurde auf die Betonstelen zur Trennung von Radfahr- und PKWfahrbahn verzichtet, da sonst keine Rettungsgasse mehr möglich wäre. Zwar sind jetzt 6 Parkplätze verschwunden, dennoch wurden diesmal keine Bäume gefällt, um erneut ein fragwürdiges Projekt (wie an der Bramscherstrasse oder am Neumarkt) voranzutreiben. 

Deshalb meldet uns bitte die echten Gefahrenpunkte in Osnabrück ! Als persönliche Nachricht oder direkt unter diesem Aufruf. Gerne mit Foto ! Wir sammeln alle Vorschläge und werden uns dann auf einer Radtour möglichst viele davon anschauen. Um dann im Rat entsprechende Anträge zum besseren Schutz aller Verkehrsteilnehmer einzubringen.

Also, schon einmal vormerken: 9.9.2018 um 15 Uhr : BOB radelt für mehr Sicherheit – und gegen Steuergeld-Verschwendung !

Hasepost: “Klare Kante gegen Autofahrer”